Zigarrenwelt

Das richtige Maß spielt nicht nur beim stilvollen Zigarrengenuss eine Rolle. Höchstes Geschick im Umgang mit Maßen hat auch das Architektenbüro Dieckmann Hartmann beim Design gemeinsam mit der Tischlerei Bächer Bergmann in der Umsetzung beim Innenausbau der „Zigarrenwelt“ in Köln bewiesen: Die Profis verwandelten das Ladenlokal in ein innenarchitektonisch harmonisches Gesamtkunstwerk aus einem begehbaren klimatisierten Humidor und einem modernen Verkaufsraum mit integriertem Podest und freitragender Theke.

Schon auf den ersten Blick kommt die geschickte Allianz aus Funktionalität und Ästhetik zum Tragen: Im Humidor akzentuieren die weiße Lackierung und großzügige seitliche Verglasung Offenheit und Eleganz. Die Ware lagert hier in Einbauregalen aus Okuma (Zeder), das durch seine speziellen Eigenschaften das Aroma der Zigarren schützt. Diese Konstruktion ermöglicht nicht nur eine ansprechende Präsentation der Ware – der umfangreiche Stauraum schafft außerdem viel Bewegungsfreiheit für Kunden und Experten und schafft so ein sehr helles, luxuriöses Ambiente.

Im Verkaufsraum herrscht eine sachliche, stilvolle Ästhetik. Die Wände in dezenter Beton-Optik bergen beleuchtete Nischen für die Warenpräsentation sowie Schränke zur Lagerung von Waren. Die Nischen sind hier teilweise mit ausziehbaren Glasböden versehen.

Der harmonisch gradlinige Gesamteindruck ist auch dem hölzernen Podest geschuldet, das die Verkaufsfläche einfriedet und zwei Thekenelementen Platz bietet, deren Maserung parallel zum Boden verläuft. Das vordere, freitragende Element scheint zu schweben und neigt sich einladend dem Kunden entgegen.

Der Innenausbau der „Zigarrenwelt“ (Gebrüder Spohn GmbH) war Ende 2013 abgeschlossen.





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