Ein greifbares Abbild von Reaktionen einer Online-Community in Echtzeit:

Das „emoto“-Projekt wurde ins Leben gerufen, um die Aufregung rund um die Olympischen Spiele in London 2012 einzufangen, zu visualisieren und mehrdimensional abzubilden. Dazu durchforstete das emoto-Projektteam Twitter nach Äußerungen zu den Olympischen Spielen. Die identifizierten Tweets wurden dann in Hinblick auf Inhalt und Gefühlsäußerungen untersucht – und anschließend verbildlicht.

Die Bächer Bergmann GmbH produzierte in diesem Rahmen eine dreidimensionale Skulptur: Für diese Installation wandelte das emoto-Team die gesammelten Twitter-Informationen in Daten um, die sich dann mittels CAD-Technik in eine Relief-Landschaft aus PU-Blockschaum verarbeiten ließen. Ausstellungsbesucher hatten später die Möglichkeit, mit einem Cursor durch die emotionale Timeline der Olympia-Kommunikation zu steuern und den thematischen Ausschlägen auf den Grund zu gehen (siehe Video-Clip).

„emoto“ wurde ins Leben gerufen von Drew Hemment (Gründer des Future Everything Festivals), Moritz Stefaner (Interface-Designer) und dem Berliner Design- und Beratungsstudio Nand. Die Tischlerei Bächer Bergmann setzte die Installation um.






Labbé Laden

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